Einerseits, andererseits, die zweite

Am Frühstückstisch kam heute Morgen eine Diskussion auf. Es ging um die Frage, ob man sich nach zwei Spieltagen und zwei Niederlagen schon Sorgen um den MSV machen darf/muss oder nicht.

EINERSEITS

Der Druck von außen ist bereits nach zwei verlorenen Spielen extrem hoch und belastet die junge Mannschaft. Ich sage nur: „Der MSV steht vor einem Scherbenhaufen“ (auch wenn ich inzwischen weiß, dass das witzig gemeint und auf die zerbrochene Glastüre bezogen war) oder „MSV legt Fehlstart hin“. Solche Überschriften aus den Köpfen rauszubekommen, ist nicht einfach.

Bielefeld ist ein schönes Beispiel dafür, wie schwierig es auch für einen Traditionsverein sein kann, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien.  Die Arminia war nach dem zweiten Spieltag der vergangenen Zweitliga-Saison 18. Womit das endete, wissen wir…

ANDERERSEITS

Die Saison ist noch lang, 32 Spiele stehen uns noch bevor. Es kann noch so viel passieren – und es kann nur besser werden.

Die Vorbereitung war kurz, sehr kurz. Dass da noch nicht alles rund läuft in einem quasi runderneuerten Team, verwundert kaum.

Der MSV hat sich gut verstärkt und setzt – endlich – auf einen konsequenten und vor allem langfristigen Neuaufbau. Das haben wir uns schon so lange gewünscht – und jetzt dürfen wir nicht frühzeitig zu heulen anfangen.

Die Neuzugänge verdienen unser Vertrauen, der Trainer ebenfalls.

UND ÜBERHAUPT

Nach zwei Spielen kann man noch nicht von „Saisonstart“ sprechen. Ich krame deswegen bewusst keine Statistiken raus, um zu vergleichen, wo wir in den vergangenen zehn Jahren am Anfang der Saison standen. Das kommt später.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.