Was tun?!!?

Verzweifelte Ratlosigkeit. Immer noch. Ich finde einfach keine Antwort auf die Frage, was passieren muss, um die sportliche Talfahrt unserer Zebras noch rechtzeitig aufzuhalten. Und vor allem: Was können wir, die Fans, tun? Wie können wir ein Zeichen setzen? Und: (Wie) kommen Fan-Aktionen überhaupt bei den Spielern an? Wenn ich mir die Kommentare hier im Blog und auf Facebook so anschaue, dann merke ich, dass ich mit diesen Fragen nicht alleine dastehe.

Im MSV-Portal planen die Fans eine Aktion irgendwas. Die Ideen reichen derzeit vom Einstellen des Supports und einem Fan-Auflauf beim Training bis hin zu einem kollektiven Zoo-Besuch, bei dem sich die MSV-Fans mit Fahnen vor dem Zebra-Gehege aufbauen wollen. Einigen konnten die sich Portaler bislang nicht, aber bis Freitag sind es ja auch noch ein paar Tage, aber immer wieder kommt die Frage auf, ob die Spieler eine wie auch immer geartete Aktion a. überhaupt mitbekommen und b. sich zu Herzen nehmen würden. “Ich glaube, die stört eh gar nix mehr”, heißt es da. Und: “Die ganze Charakterlosigkeit dieser Mannschaft würde sich genau dann wieder zeigen, wenn in den Interviews nach dem Spiel jene Aktion als Alibi angeführt wird. Von wegen: ‘Das ist nicht förderlich, hat uns verunsichert’. Ich sehe es schon kommen.”

Auch in der Facebook-Gruppe “Zebraktiv”, in der MSV-Fans “gemeinsam dafür Sorge tragen” wollen, dass “die Entwicklung des MSV (…) positiv verläuft”, äußern sich die Mitgieder immer wieder skeptisch über den Sinn jeglicher Fan-Aktionen. So fragt Detlev Gottschlich, Vorsitzender des Vereins zebrakids, den auch ich unterstütze, was ein Auflauf beim Training bewirken könne. Den eigenen Unmut zu demonstrieren sei okay. “Aber geben die Spieler dann mehr Gas?”

Meine Antwort auf die Frage ist: Ja, nein – ich weiß es nicht. Einerseits können wir nicht einfach die Füße still halten. Andererseits können einzelne Aktionen – vor allem wenn sie nicht friedlich bleiben – die Spieler noch mehr verunsichern.

Verzweifelte Ratlosigkeit. Sach ich ja.

Nachtrag: Für Fürth lerne ich jedenfalls schon mal dieses Lied auswendig (mit Dank @mtsmts):

2 Gedanken zu “Was tun?!!?

  1. Diese ganten Aktionen wie 19,02 Minuten-Boykott oder Schweigemarsch bringen rein gar nichts und verunsichern die ohnehin schion verunsicherte Mannschaft noch mehr. Es ist ja nicht so, dass ein Fußballprofi mit Absicht schlecht spielt oder keinen Charakter hat. Und noch weniger will irgendein Spieler absteigen. Das senkt nämlich den eigenen Marktwert und das Gehalt deutlich. Also: Was den Zebras im Moment am meisten helfen könnte, ist die Unterstützung der Fans, nicht der Protest. Also, auch wenn es wirklich schwer fällt: Aufstehen und anfeuern!

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