Den Fans aufs Maul geschaut

Was den Fußball so lebendig macht, sind die Sprüche der Fans, mit denen man das Spiel gemeinsam im Stadion erlebt. An dieser Stelle sammle ich die besten Sätze und Aussagen des (Spiel)Tages.

„Ärger Dich nicht. Das wird noch schlimmer.“

(nach dem 0:2 auswärts gegen Dresden am 24. Februar 2012)

„Jetzt befinden wir uns im ungesicherten Mittelfeld.“

„Das sind aber auch Pässe in die Abwehr des Gegners. Wie mit einem kalten Messer durch gefrorene Butter.“

„Das wird jetzt wie beim Zahnarzt. Hoffentlich tut es nicht weh und ist schnell vorbei.“

„Das ist so einfach. Was trainieren die eigentlich.“
„Das jedenfalls nicht.“
„Alles andere aber auch nicht.“

„Der Rest der Saison wird jedenfalls noch spannend.“

(bei der 0:1-Heimniederlage gegen St. Pauli am 17. Februar 2012, mit Dank auch an Harald Steffen)

 

„Wir hatten doch gerade noch den Ball. Ich hab doch nur mal kurz runtergeschaut!“

„Gibt es eigentlich neutrale Leute, die jetzt zu Hause sitzen und das Spiel bei Sky gucken?“

„Ich bin fast geneigt zu sagen, es kann nur besser
werden. Aber wir führen 1:0.“

„Ey, hör auf, die Mannschaft zu dissen,
das sind Menschen da unten.“
„Ja, hier oben aber auch.“

(beim schlechten 3:1-Sieg gegen den KSC)

‎“Wir sind aufm Weg im Stadion, Du Penner.“

(Telefonat im Bus, Linie 934, auf dem Weg zur MSV-Arena)

„Brosinski ist wie Tiffert. Der wird nie ein Tor machen. Es sei denn, er geht zu nem anderem Verein.“

„Wenn Milan Sasic heute noch Trainer gewesen wäre, dann wäre er es nicht mehr gewesen.“

„Aber gut, dass wir die Spieler alle länger verpflichtet haben. Wir machen alles richtig. Nur zum falschen Zeitpunkt.“

„Ihr seid Zebras und wir nicht!“

(nach dem 0:3 im ersten Spiel unter Olli Reck gegen 1860 München am 30. Oktober 2011)

„Wie schlecht sind die denn, dass die gegen uns verlieren?“

(nach dem 3:1-Sieg gegen Ingolstadt am 15.Oktober 2011)

„Wenn man Geisterbahnen liebt, dann gefällt einem das hier doch richtig gut!“

(während eines trostlosen Spiels gegen Union Berlin am 17. September 2011)

Ihr könnt nach Hause fahr’n, Ihr könnt nach Hause fahr’n, fahrt besser jetzt, dann seid Ihr Sonntag da!“

(Gesang in Richtung der Gäste-Kurve nach dem 3:0 gegen Dynamo Dresden am 26. August 2011)

„Dynamo? Wir haben Batterien!“

(beim Spiel gegen Dynamo Dresden am 26. August 2011)

 „Ihr Streifen, wir Punkte!“

(Transparent eines St. Pauli-Fans am 22. August 2011)

„Haben die in Hamburg eigentlich auch ein Stahlwerk?“

(beim Anblick des vom Sonnenuntergang rot gefärbten Himmels über dem Millerntor beim Auswärtsspiel in St. Pauli am 22. August 2011)

„War doch ganz gut heute.“
„Ja, bis aufs Spiel.“

(nach dem 0:0 zu Hause gegen Hansa Rostock am 14. August 2011)

„Waren die eigentlich besoffen, wie die die ganzen neuen Spieler eingekauft haben?“

(nach dem 0:0 zu Hause gegen Hansa Rostock am 14. August 2011)

„Erst habe ich mich ja gefreut, dass die die Spieler mal für ne längere Zeit verpflichtet haben. Jetzt denke ich: Scheiße, nu‘ haben wir die alle voll lange anne Backe!“

(nach dem 0:0 zu Hause gegen Hansa Rostock am 14. August 2011)

„Und wenn das jetzt immer so weitergeht?“
„Dann gehe ich nach Hause.“
„Ne, ich meine: Immer.“

(nach dem 1:2 zu Hause gegen Energie Cottbus am 22. Juli 2011)

 

17 Gedanken zu “Den Fans aufs Maul geschaut

  1. „Max, du musst jetzt doch schneller als gedacht zu den Profis wechseln, wir steigen sonst ab.“ Ein guter Freund zu meinem 9jährigen Sohn nach o.a. Spiel.

  2. Guck mal, bei denen springt der Ball bei der Annahme weiter weg als ich ihn flanken könnte. 🙂

  3. Beim Torwandschießen: “ Wenn einer von denen zweimal trifft,sofort einwechseln!!“

  4. Ein Dialog zwischen mir und meinem Bruder, bei Brosinskis Flankenlauf in der79.Minute:
    Er: „wen soll er denn da anspielen,da ist doch keiner“
    Ich: „…“ (ich gucke auf´s Spielfeld)
    Brosinski läuft weiter.
    Er: „wen soll er denn da anspielen,da ist doch keiner“
    Ich: „…“ (ich gucke auf´s Spielfeld)
    Brosinski läuft weiter.
    Er: „wen soll er denn da anspielen,da ist doch keiner“
    Ich:“Da ist ’nur‘ Jula in der Mitte!“
    Brosinski spielt den Ball in die Mitte … (was dann folgt ist bekannt)

  5. „Ich will meinen alten MSV zurück, das geht mir hier alles zu schnell“ (Ein Fan während eines Testspiels, bei dem die Zebras vor allem durch gekonnte Ballstaffetten auffielen)

  6. Denke nicht immer nach, was der Verein Dir Gutes tun kann, sondern denke nach,
    was du dem Verein Gutes tun kannst

  7. Amused 😀

    Zwar nicht beim MSV gehört, allerdings ein Klassiker bei einem missglückten Abschluss: „Das hab ich selbst bei FIFA nur selten hingekriegt, wenn ich mich verdrückt habe und eine Flanke gesetzt hatte.“