Keine Chance gegen Kusen?

Nachdem wir uns hier in den letzten Tagen vor allem über Hirsche und Ärzte unterhalten haben, möchte ich jetzt zu den wirklich Wichtigem im Leben zurückkommen. FUSSBALL (grins)Wir haben – das ist die gute Nachricht – doch noch Karten für das Auswärtsspiel in Leverkusen bekommen. Komisch, ich freue mich sehr auf die Fahrt, auf den Tag, auf das Spiel, auf die Zebras. Sind das Anzeichen eines chronischen Masochismus?

Denn – und das ist die schlechte Nachricht – wer glaubt daran, dass wir am Samstag einen oder gar drei Punkte holen? Finger hoch!

Kollege Dirk Retzlaff von der NRZ jedenfalls sagt ganz klar: „Es gibt nicht viele Dinge, die dafür sprechen, dass der MSV Duisburg ausgerechnet am Samstag in Leverkusen im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga die Wende schaffen kann.“

Wir – auf der sausenden Fahrstuhl-Fahrt nach unten, Bayer im Aufwärtstrend. Roque junior hat das Training abgebrochen. Und so richtig oft haben wir gegen die Werkself auch noch nicht gewonnen. Öhöm.

Aber vielleicht macht Ailton ja sein Versprechen wahr und schießt Tore – für jedes Kind eins.

Hach, ist das nicht irgendwie die beste Zeit, wenn trotz der schlechten Prognosen noch alles möglich scheint (könnte ja sein, dass die launische Glücksgöttin Fortuna ihre schützende Hand über uns hält?), und einem das kleine Zebra in der Seele zuflüstert: „Vielleicht! Vielleicht wird’s ja trotzdem was!!“ ?

Lasst uns das auskosten, am Samstag, 17.15 Uhr, sieht die Welt wieder anders aus. Wahrscheinlich.

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