2:0 in Bielefeld!! Ich werd´narrisch (ist geklaut.Ich weiß.)

Liebe Zebra-Gemeinde.

Wie versprochen meldet sich hier Klaus Halberschmidt zu Wort, da Tochter Tina im Ski-Urlaub weilt.

Nun aber erstmal ein paar Worte zu mir:

Ich werde in wenigen Tagen 65 Jahre alt und bin seit 45 Jahren MSV-Fan. Damals, als ich das erste Mal ins Stadion an der Westender Straße gegangen bin, haben die Zebras in der Oberliga West gespielt. Ich erinnere mich noch an die spannende Situation, als der MSV (damals noch Meidericher Spielverein) in die neu gegründete Erste Bundesliga aufsteigen wollte und sich in direkter Konkurrenz zu Alemannia Aachen befand.

Meine schönste Erlebnisse mit dem MSV sind die erste Bundesliga-Saison (Jubel ohne Ende! Wo liegt meiderich?), das erste Pokalendspiel in Frankfurt (gegen Bayern 2:4 verloren) und – immer noch unvergessen – das Finalspiel in Berlin. Leider auch verloren, wieder gegen München, aber unglaubliche Stimmung und Gänsehaut pur.

Einen Traum, den ich heute habe, ist, unsere Zebra-Hymne einmal in Berlin zu hören. Aber davon sind wir leider meilenweit entfernt, wir haben ganz andere Sorgen.

Und jetzt will ich hier vom Bielefeld-Spiel erzählen…

2:0 in Bielefeld……oh, wie ist das schööön

und ein zarter  (oder kräftigerer?) Hoffnungsschimmer!

Eigentlich waren wir auf dem Weg nach Bielefeld. Sind um 13.00 Uhr losgefahren und doch nicht angekommen, weil durch Straßenmarkierungsarbeiten in zwei neuen Baustellenbereichen sich Staus ohne Ende gebildet hatten. Völlig genervt sind wir umgekehrt und die Vereinskneipe zum Premiereschauen eingekehrt. Also: unseren Sieg in Bielefeld doch noch gesehen, obwohl die Atmosphäre live im Stadion – besonders mit einem Sieg –  ja nicht zu toppen ist.

Das 1:0 durch S. Schröter haben wir noch auf WDR 2 gehört, Ishiakus Bombentor und seinen drei-fachen Salto zum 2:0 dann richtig gefeiert. Und anschließend irgendwie nur noch Daumen gedrückt, weil z.B. das Spiel gegen Dortmund immer noch nicht verarbeitet ist.

Was gibt es bei einem Auswärtssieg – vor allem nach einem solchen wichtigen – noch zu meckern? Da fällt mir eigentlich nur das immer zu beobachtende schlampige Zuspiel in der Vorwärtsbewegung auf, so wie heute auch. Außerdem denke ich, dass man früher Ruhe gehabt hätte, wenn man ein cooleres und durchdachteres Konterspiel aufgezogen hätte.

Was solls: 2:0 gewonnen, eine Abwehr, die diesmal meistens total aufmerksam agiert hat und auch zu erkennen, dass unsere Zebras wollten. So gehts! Und schon habe ich wieder Hoffnung, dass wir es doch noch packen. Also fange ich an, ein bißchen zu träumen: Sieg gegen Hertha, Sieg gegen Rostock und wir brauchen in den verbleibenen 9 Spielen nur noch 4 – 5 mal gewinnen. So einfach ist es……

In diesem Sinne: auf gehts Zebras…..

Ich drück´ euch jedenfalls die Daumen

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