3:0 gegen Fürth. Ein schöner Sieg. Keine Rechenspiele.

47 Punkte. Platz sieben. Fünf Punkte auf einen Relegationsplatz. Es ist theoretisch alles drin. Noch drin. Oder wieder drin. Drei Punkte in Frankfurt, und wenn die anderen mitspielen, sind wieder ganz oben dran.Aber ich will nicht rechnen! Ich will nicht wieder hoffen. Das war heute einfach nur ein schöner und nett anzusehender Sieg der Zebras, der aber nichts weiter zu bedeuten hat. Also nochmal von vorne, ohne Rechenspiele.

Das war ein schöner Fußballabend in der MSV-Arena. Zumindest die zweite Hälfte hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe, es hatten nicht schon zu viele DSF-Gucker aufgrund der langweiligen ersten Runde genervt weggeschaltet und sich – weil immer noch interessanter als der MSV – Shopping-TV angesehen. Denn nach der Halbzeitpause gab es drei sehr schöne Tore zu bestaunen:

  • ein wunderbar reingezirkeltes Ding von Ben-Hatira (nach Freistoß)
  • ein wunderbares Eigentor von Kräuter Fürths Loboue, der den Schuss von Ben-Hatira zwar gerade noch vor der Linie parieren konnte, sich dann aber so ungeschickt drehte, dass der Ball aus meiner Position ganz deutlich zu sehen drin war
  • ein ziemlich schönes Ding von Sandro Wagner, der damit den Sieg perfekt machte

Die Kräuter gehören für mich übrigens definitiv nicht in die Erste Liga! Das, was die sich heute zusammengespielt haben, ist absolut nicht bundesligareif. Das Fürther Publikum übrigens auch nicht. Es waren ja gerade mal fuffzig Männeken mitgereist, obwohl die Mannschaft heute Zweiter hätte werden können! Der Zebra-Support hingegen auf jeden Fall bemerkenswert! Auch wenn nur 12.000 im Stadion waren.

Jetzt nach Frankfurt. Dann zu Hause gegen RWO (nicht vergessen: Das ist unverschämterweise am Dienstag um 17.30 Uhr!). Keine leichten Spiele. Auf geht’s, Zebras.

P.S. Das noch: Willkommen in Duisburg, Frank Fahrenhorst!

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