Kai-Uwe, der Neue. Und andere Geschichten aus der Arena.

Da war ich also endlich mal wieder in der MSV-Arena. Allerdings heute nicht zum Spaß aus freien Stücken, sondern für die Redaktion. Denn ich wollte unseren Neuen vor die Kamera bekommen. Kai-Uwe. Oder Caiuby. Je nachdem, was man sich merken kann.Macht jedenfalls einen sehr netten Eindruck, unser neues brasilianisches Zebra. Und seine ersten Ansätze gegen Brügge haben mir auch gefallen.

Allerdings war ich heute vor allem damit beschäftigt, im Innenraum der Arena keinen Blödsinn zu machen oder unangenehm aufzufallen. Denn ich war noch nicht so oft während eines MSV-Spiels im Innenraum. Normalerweise sitze ich immer auf der Köpi-Tribüne. Aufs Spiel konnte ich daher – leider – gar nicht so achten. Denn man glaubt ja nicht, was unerfahrene VJanes wie ich alles falsch machen und wen und was sie alles (kennen) lernen können!

1. das Leibchen

Das Leibchen weist Fotografen und Kameraleute als berechigt aus, sich im Innenraum des Stadions aufzuhalten. Es hat eine schöne große Nummer, an der die Offiziellen – weithin sichtbar – erkennen können, ob das da etwa schon wieder Frau Halberschmidt von DerWesten ist, die sich verbotenerweise zu nah am 16 -Meter-Raum aufhält, um Spielszenen einzufangen.

Das Leibchen hat eine Farbe, die mit mausgrau am ehesten zu beschreiben ist, und eine Form, die man besser nicht beschreiben sollte. Trotzdem gibt es (mir unbekannte!) Kollegen, die das Leibchen nach dem MSV-Spiel nicht zurückgeben, sondern mit nach Hause nehmen. Gott weiß, wofür.

Man muss deswegen mit seiner Unterschrift bestätigen, das man vor dem Spiel ein Video-Leibchen erhalten hat. Und wird auf der Liste durchgestrichen, wenn man es nach dem Spiel brav wieder abgegeben hat.

Es gibt auch Dauer-Leibchen. Kein Scherz. Aber das ist eine andere Geschichte.

2. die Trainerbank

An der darf man natürlich nicht einfach so vorbeilatschen. Also, vorbeilaufen darf man schon, aber selbstverständlich nur von hinten. Man schlängelt sich schön zwischen Bande und Bank durch, so macht man das. Denn wenn man (wie Frau Halberschmidt von DerWesten) einfach  vorne vorbeistratzen will, können Spieler und Trainer nicht frei aufs Spielfeld gucken

3. der Aufzug

In der MSV-Arena verbinden zwei Aufzüge die unteren Geschosse mit der Pressetribüne im oberen Stockwerk. Diese Aufzüge werden von zwei bestrumpften Hostessen gesteuert, die einem das Selber-auf-den-Knopf-Drücken abnehmen und die Journalisten sicher in die Höhe begleiten. Okay, das wusste ich sogar schon vorher. Aber ich wollte es trotzdem mal erzählen.

Liebe Zebras, glaubt mir: Ich hatte wirklich einen ebenso interessanten wie schönen Abend in unserer Arena und habe so noch nie ein Spiel erlebt. Herausgekommen ist dabei sogar auch noch was. Wünsche viel Spaß.

 

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