Wir haben nicht viel. Aber uns.

Dienstag nach dem Finale. Die Niederlage ist noch nicht verdaut, fühlt sich aber nicht mehr ganz so unerträglich an. Nein, wir haben den Pokal nicht mit nach Hause gebracht. Das Fußballwunder ist ausgeblieben. Und nicht nur das: Wir haben richtig den Hintern versohlt bekommen. Und das leider auch noch zu Recht, denn jeder einzelne Spieler stand am Samstag neben sich, da gibt es nix schön zu reden. Es tat weh, wie Schlacke uns vermöbelt hat. Und trotzdem: Wenn ich eines auf Dauer mitnehme aus Berlin, dann ist es das Gefühl, dass wir etwas ganz Besonderes sind. Wir, die MSV-Fans. Die sich und die Mannschaft trotz des sportlichen Offenbarungseides gefeiert haben. Weiterlesen